Ausrüstung
Fahrrad
Rahmen: Stahl
Schaltung: Rohloff
Bremsen: HG33/ Avid 7
Nabendynamo: SON/ Shimano
Gepäckträger: Tubus
Licht: B+M
Das Wichtigste ist der richtige Rahmen! Wichtigstes Merkmal Seitensteifigkeit. Wenn der Rahmen nicht steif genug ist, wird das Fahrverhalten des Rades bei voller Beladung unruhig, das heißt bei einem kleinen Schlenker schwingt das Rad nach. Nachtrag: Man kann sich sehr gut an das Nachschwingen gewöhnen und merkt es nach einer gewissen Zeit gar nicht mehr. Der Rest ist eigentlich weniger entscheidend, wenn man einigermaßen gute Komponenten hat. Wir haben uns für eine Rohloff Schaltung entschieden, wegen des angenehmen Schaltverhaltens und der Wartungsarmut. Es geht aber sicher auch ohne. Ansonsten sind unsere Räder sehr unterschiedlich ausgestattet.
Aero-/ Triathlonlenker
Wir finden ihn sehr angenehm, einerseits ermöglicht er uns 2 weitere Griffpositionen und andererseits kann man bei Gegenwind einiges an Kraft sparen. Einziger Nachteil: Dadurch können wir keine Lenkertasche verwenden. 2-3 verschiedene Griffpositionen sind durchaus empfehlenswert.
GPS Navigation
Auch kein Muss, aber sehr hilfreich. Schon alleine wegen der Wegaufzeichnung, so können wir uns hinterher genau anschauen, wo wir überhaupt lang gefahren sind ;-).
Sattel
Hier sollte man sich Zeit nehmen und so lange probieren, bis man den richtigen gefunden hat. Bei Anna hat es schon im 2. Anlauf gepasst, bei mir hat es 4 Versuche gebraucht, bis ich den passenden gefunden habe. Nachtrag: Anna hat ihren Sattel noch mal gewechselt und einen Brooks genommen, mit dem sie inzwischen sehr zufrieden ist.
Außenspiegel
Ein kleiner Außenspiegel ist äußerst nützlich, um zu sehen, wo Anna ist, weil man sich häufig nicht hört und um den herannahenden Verkehr im Auge zu behalten.
Werkzeug und Ersatzteile
An Werkzeugen haben wir nur die nötigen Inbus- und Maulschlüssel für alle Schrauben mit, Speichenspanner + Kettennieter + 2 Ersatzschläuche, einige Speichen, diverses Flickmaterial und Fahrradöl.
Klamotten
- Kopf-, Hals-, Nierenschutz
- Thermounterwäsche 2
- Radshirts 3 + T-Shirts 2
- langes Shirt
- Fleece 1-2
- Windbreaker Radjacke
- Softshell Radjacke
- Radhosen 2-3
- Trekkinghosen 2
- Schuhe 3 (Rad, leichte, feste)
Die Qualität der Sachen stufen wir inzwischen danach ein, wie schnell sie anfangen zu riechen. T-Shirts aus Baumwolle schneiden dabei noch ganz gut ab, brauchen aber etwas länger beim Trocknen. Bei Polyester gibt es doch große Unterschiede, manche Sachen fangen schon nach wenigen Stunden an zu riechen, andere erst nach 2 Tagen, woran das liegt, können wir leider nicht erkennen. Absoluter Sieger sind Sachen aus Merinowolle. Bisher haben wir uns jeder nur ein T-Shirt geleistet, weil diese doch recht teuer sind, aber 1 T-Shirt aus Merinowolle ersetzt mindestens 2 andere. Selbst völlig durchgeschwitzt und 3-4 Tage getragen, ist diesem T-Shirt nicht anzusehen oder „anzuriechen“, dazu trocknet es auch noch relativ schnell. Gute Regensachen (Jacke, Hose und Schuhschutz!) sind auch sehr zu empfehlen. Dadurch wird es zwar auch nicht direkt schöner, bei Regen zu fahren, aber wenigstens bleibt man trocken und warm. Wir waschen ca. 1 mal pro Woche per Hand oder mit Waschmaschine. Die Sachen sind so aufeinander abgestimmt, dass sie zur Not auch alle übereinander getragen werden können (Zwiebelprinzip).
Kulturbeutel
Alles, was Mann oder Frau braucht...
1. Hilfe
Grundausrüstung: einige Pflaster, Salben (Wund- und Schmerz) und Tabletten (Schmerz, Fieber, Magen/Darm), Sonnenschutz, Mückenschutz!!!
Zelt + Tarp, Picknickdecke
Unser Tarp erweist sich als sehr nützlich, da unser Zelt relativ klein ist. So können wir auch bei Regen draußen sitzen und unsere Räder finden auch noch ein Plätzchen darunter. Mit der Decke zusammen wird es dann richtig gemütlich.
Isomatten, kl. Kopfkissen und Daunenschlafsäcke
Die Schlafsäcke sind schön warm unter dem Motto „Lieber zu warm als zu kalt“. Die Isomatten sind schön dick und ein Kopfkissen muss einfach sein (für Carsten). Ein erholsamer Schlaf ist sehr wichtig.
2 Softsitze
fast so schön wie ein Sofa ;-)
Kochausrüstung
Wir haben uns für einen Gaskocher entschieden mit einem Adapter, so dass wir Schraub- und Stechkartuschen nutzen können. 2 Töpfe, 1 Pfanne, Besteck, 2 Tassen, 1 Schweizer Messer und 1 Brettchen machen unsere Küche komplett.
Digital- und Videokamera
Klar, wir wollen ja auch die tollen Sachen festhalten, die wir sehen oder erleben.
Netbook
Das Netbook macht vieles leichter und wir können unsere Internetseite selber aktualisieren.
Handy
Mehr für den Notfall. Zum Telefonieren nutzen wir lieber unser Netbook und Internet (Skype).
Stirnlampe
Für jeden eine. Die Leuchtzeit sollte ausreichend sein, da diese doch jeden Abend zum Einsatz kommen.
Batterien 12 AA Akkus
Alle batteriebetriebenen Geräte laufen mit AA Akkus.
Solarlader
Zum Aufladen der AA Batterien. Funktioniert ganz gut. Innerhalb von 2-3 Tagen können 4 AA Akkus geladen werden.
Zzing
Zum Betreiben des GPS Navis über den Nabendynamo und zum Aufladen der AA Akkus.
MP3 Player
für lange Stunden im Zelt
Wanderstöcke
nicht nur zum Wandern gut, sondern auch zum Abstützen des Tarps
Leicht- Hängematte
ein bisschen Luxus muss schon sein - Nachtrag: Die Matte haben wir inzwischen doch wieder zurückgeschickt, mangels gut verfügbarer Bäume mit dem richtigen Abstand.
Faltschüssel 10l
auch sehr praktisch zum Ab- oder Wäschewaschen
Pfefferspray
Wir hoffen zwar nicht, dass wir es brauchen und wenn, ist es bestimmt nicht zur Hand, aber es beruhigt.
Reiserucksack
Hat sehr kleines Packmaß und ist immer wieder mal ganz nützlich, für Einkäufe, Duschgänge, Wanderungen und Sonstiges...
Europa RF, SF, Bild SF
RF= Reiseführer, SF= Sprachführer
Kuli+Notizbuch
ohne Zettel geht es ja doch nicht ;-)