Pleiten und Pannen
Was am Rad und an der Ausrüstung kaputtging, rückwärts nach Kilometerstand.
Ritzel gewendet
bei Kilometer 17200
Es kommt mir vor, als wenn wir dies ständig machen. Auch bei Anna war es jetzt so weit, dass wir nach knapp 10.000 km das Ritzel wenden mussten.
Isomatten ausgebeult
bei Kilometer 16200
Unsere Isomatten sind in mehrere Kammern unterteilt. Bei beiden Matten haben sich mehrere Kammern gelöst und zu einer großen Beule entwickelt. Mit einer Email und 2 Fotos haben wir dies bei der Firma Exped reklamiert. Innerhalb 24 h hatten wir eine Antwort und nach 48 h waren bereits 2 neue Matten zu uns auf dem Weg. Vielen vielen Dank für die superschnelle und unkomplizierte Abwicklung.
Ritzel, Kette, Schaltzüge und Bremsklötze gewechselt
bei Kilometer 15700
Das Ritzel musste schneller als erwartet gewechselt werden, aber immerhin hat es noch 3500 km durchgehalten, nachdem es schon nach 4500 km gewendet werden musste. Kette und Bremsklötze lagen im normalen Rahmen. Die Schaltzüge der Rohloff kamen unerwartet und wir waren wieder mal überhaupt nicht darauf vorbereitet. Vielleicht haben wir uns im Vorfeld doch nicht genügend mit der speziellen Technik der Rohloff auseinandergesetzt. Der Mythos der unzerstörbaren Rohloff bezieht sich wohl nur auf das Innere, alles, was draußen dran ist, teilt dieses Glück nicht.
Verschleiß
bei Kilometer 15000
Nach über einem Jahr zeigen doch verschiedene Sachen langsam Verschleißerscheinungen. Die Radhosen werden dünner, ein Radschuh muss mit Kabelbinder zusammengehalten werden, damit er nicht auseinanderfällt und diverse Löcher tauchen da und dort auf. Abgesehen davon wünscht man sich auch mal wieder andere Sachen zum Anziehen, als immer dieselben.
Sattel durchgesessen
bei Kilometer 13500
Selbst so ein Sattel ist ein Verschleißteil. In letzter Zeit ist das Sitzen immer unangenehmer geworden. Andere Radler bringen uns erst drauf, dass der Sattel durchgesessen sein könnte, auch wenn er äußerlich noch super aussieht.
Ritzel gedreht, neue Pedalen, anderer Sattel
bei Kilometer 12200
Es läuft nicht rund im Antrieb. Ich hatte erst die Kette im Verdacht, aber es ist schon wieder das Ritzel nach nur 4000 km. Diesmal bringt es aber etwas, das Ritzel zu drehen. Mit den Pedalen habe ich auch kein Glück und tausche sie erneut aus. Anna versucht ihr Glück mit einem neuen Sattel (einen Brooks). Mit dem alten hat sie in letzter Zeit immer wieder Beschwerden.
Tretlager, Ketten getauscht
bei Kilometer 11000
Das Tretlager von Anna hat ca. 2 mm Spiel bekommen. Die Ketten sind auch schon wieder runter, so gibt es ein neues Tretlager für Anna und für beide Räder eine neue Kette. Da die teuren Connex- Ketten auch nur 4000 km gehalten haben, nehmen wir die günstigsten, die genauso lang halten sollten.
Kleinigkeiten
bis 09.04.11
7 Heringe sind einfach spurlos verschwunden (denen war die Reise wohl zu stressig), Bodennaht vom Zelt undicht, Anzünder für den Kocher verheizt, Nacktschnecke im Schuh (zu spät erst bemerkt), abgebrochener Fahrradspiegel (Rad umgekippt)
Ritzel, Kettenblätter, Pedalen getauscht
bei Kilometer 7800
Die Idee mit dem Wenden des Ritzels ist zwar nicht schlecht, bringt aber nicht mehr viel, wenn der Verschleiß schon zu hoch ist. So tauschen wir beide Ritzel gegen neue aus (nach 9000 und 12.000 km). Kleinere Kettenblätter machen wir auch gleich drauf, für eine bestmögliche Bergübersetzung.
Zerbrochener Lowrider (Gepäckträger)
04.03.2011
Auf dem Flug von Fuerteventura nach Valencia wird Annas vorderer Gepäckträger zerbrochen. Der Umgang mit den Rädern ist eine Frechheit. Ein paar Tage später können wir das gute Stück schweißen lassen. Sieht zwar nicht sehr schön aus, hält aber erstmal.
Hinteres Ritzel gedreht
bei Kilometer 7200
In den letzten Tagen hat sich der Verschleiß des hinteren Ritzels bei Anna schon deutlich durch Geräusche bemerkbar gemacht. An Ersatz heranzukommen ist auf La Gomera nicht möglich. Wir haben nicht bedacht, dass man ein spezielles Rohloff-Ritzel braucht. Wir drehen das Ritzel, was eine Besserung bringt, und hoffen, dass das Ritzel so noch ein paar Kilometer durchhält.
Angeschimmelte Isomatten
02.01.2011
Wir schauen nicht schlecht, als wir die Isomatten zum ersten Mal nach ca. 3 Wochen wieder rausholen. Auf einer Fläche von ca. 40 x 20 cm hat sich dicker Schimmel breitgemacht. Notdürftig entfernen wir das Übel. Erst mit viel heißem Wasser, einem heißen Föhn und viel frischer Luft können wir alle Sporen abtöten.
Liegengelassenes Kabel
19.12.2010
Ärgerlich, das Kabel, um meinen Fahrradcomputer an das Netbook anzuschließen, ist weg. Als Freund von Statistiken und vieler Daten tippe ich diese ab jetzt per Hand ein. Naja, wir haben ja sonst nichts zu tun...
Verlorener Latsch
08.12.2010
Anna verliert einen ihrer Badelatschen auf dem Weg nach Porto. Wie groß der Verlust ist, merken wir erst, als wir nach Ersatz in Porto suchen. Anscheinend hat sich die Mode der Flipflops hier noch nicht durchsetzen können. Wir müssen die halbe Stadt durchsuchen, bis wir einen Laden finden, der ein paar einfache Badelatschen hat.
Bremsklötze/ Kette/ Kettenblatt/ Taschen getauscht
bei Kilometer 5500
Anna hat wohl zu viel Kraft, die Kette hat sich um ein ganzes Glied gedehnt. Das Kettenblatt sieht auch nicht mehr so gut aus. Wir tauschen beides aus und nehmen dabei gleich ein kleineres Kettenblatt, für eine bessere Bergübersetzung. Dank der Ersatzteillieferung aus Deutschland (Dank an Ralf und Schmumsi) wechseln wir meine Bremsklötze und Anna bekommt neue wasserdichte Radtaschen.
Durchgebremste Klötze
bei Kilometer 5000
Anna fragt mich, warum ihre Bremsen so eigenartig klingen. Bei genauerer Betrachtung stellen wir fest, dass der Gummi vorne vollständig runter ist und das Metall schon auf der Felge bremst. Die letzte Schlammschlacht hat den Bremsen wohl den Rest gegeben. Anna bekommt Bremsverbot bis Leon. Zum Glück befinden wir uns gerade auf der total ebenen Meseta.
Muckender Gaskocher
14. Woche
Der Gaskocher klingt, als wenn er kurzzeitig keine Luft mehr bekommt. Die Flamme geht immer wieder kurz aus. Wir hatten schon Angst, dass er es nicht mehr lange macht. Mit einer neuen Gaskartusche und wärmeren Temperaturen funktioniert er zurzeit aber wieder einwandfrei.
Undichte Ortlieb- Taschen
13. Woche
Anna hatte es schon befürchtet. Wir konnten es zwar fast nicht glauben, aber als wir Wasser in die Ortlieb- Taschen reinfüllten, um zu sehen, wo es rausläuft, sehen die Taschen aus wie ein Sieb. Von wasserdicht keine Spur mehr.
1. Speichenbruch
bei Kilometer 3300
Auf ebener und glatter Strecke bricht bei Annas Rad eine Speiche. Warum, keine Ahnung. Zumindest haben wir dadurch die Ersatzspeichen nicht umsonst mitgeschleppt.
Rostende Kette
10.-12. Woche
Besonders das Wetter in Irland hat der Kette von Annas Rad kräftig zugesetzt. Wir hätten die Kette jeden Tag ölen können und sie hätte trotzdem gerostet.
Verlorener Fahrradschlüssel
16.09.2010
Irgendwann musste es ja passieren. Am Morgen lässt sich der Fahrradschlüssel nicht mehr wiederfinden. Daran werden doch nicht die 2 kleinen Whiskyflaschen schuld sein, die wir am Abend zuvor geleert haben ;-). Wir suchen nicht lange, da wir für den Fall schon einen Ersatzschlüssel mitgenommen hatten.
Fahrradspiegel abgebrochen
12.09.2010
Das Rad ungünstig bei starkem Wind abgestellt und schon ist es passiert. Das Rad wird vom Wind umgeblasen und der Spiegel ist hinüber. Schade.
Erster Platten
bei Kilometer 2500
Ich sah noch den spitzen Stein, war aber zu langsam, um auszuweichen. Ein kurzer Schlag und 500 Meter weiter war die Luft raus. Der Schlauch war schnell gewechselt. Aber beim Untersuchen des kaputten Schlauchs ließ sich kein Loch finden. Hmm....
Zeltnähte undicht
6.-10. Woche
Die Dauernässe in England, Schottland und Irland ging nicht spurlos an unserem Zelt vorüber. Nach und nach mussten wir jede Naht mit Silikon nachdichten.
Abgebrochener Fahrradständer
Nach ca. 650 km
Erst merkten wir gar nichts. Das Rad stand nur jedes Mal ein bisschen schiefer da. Aber als das Rad auf ebener Fläche mit 45 Grad Schieflage sich stark neigte, dämmerte uns, dass etwas nicht stimmt. Bei einem beherzten Zurückbiegeversuch brachen die Schrauben dann vollends. Ein kompetenter Fahrradladen konnte das Problem mit stärkeren Schrauben schnell beheben. Seitdem hält der Ständer.
Kocherteile verheizt
2. Woche
Wir waren wohl noch nicht ganz wach und hatten den Kochtopf zusammen mit einem Plasteteller, der darunter war, auf den Kocher gestellt. Der Teller ist sauber verbrannt, ohne viel zu riechen oder zu rauchen. Nicht schlecht. Der Teller war eh überflüssig.